Ein Zinshaus als Geldanlage

Der Begriff Zinshaus ist eine vor allem in (Nord-)Deutschland aber auch in Österreich verbreitete Sammelbezeichnung für Anlageimmobilien und Mietshäuser.

Es handelt sich um bewohnbare Mietimmobilien, oftmals Mehrfamilienhäuser deren Wohnungen gegen Abgabe eines Mietzinses vermietet werden.


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Auch einzelne Wohnungen sog. Vorsorgewohnungen sind in Deutschland eine beliebte Altersvorsorge, da sie steuerlich attraktiv sind.

Vermietete Wohnimmobilien spielen seit langem eine wichtige Rolle als Geldanlage. Viele Selbständige investieren in Wohnimmobilien als Altersvorsorge. Die Mieteinnahmen garantieren ein gleich bleibendes Einkommen, vergleichbar einer Rente.

In jüngster Zeit haben einige Kommunen ihre eigenen Wohnungsbestände an private Investoren verkauft. Dabei konnten die Investoren äußerst attraktive Preise pro Quadratmeter Wohnraum erzielen. Der Preis einer Wohnimmobilie ist entscheidend für die Rentabilität einer solchen Investition. Wichtig ist nicht der absolute Preis eines Zinsshauses, sondern sein Preis in Relation zu den jährlich erzielbaren Mieteinnahmen. Der Kaufpreis kann zwischen dem zehn- und zwanzigfachen der jährlichen Mieteinnahmen schwanken, gemeint ist dabei die Jahresnettokaltmiete.

Bei guten bis sehr guten Lagen kann ein hoher Preis durchaus noch vertretbar sein, während ein Preis weit unter Marktwert nicht unbedingt einen billigen Kauf bedeutet. Denn die Attraktivität eines Zinshauses steht und fällt mit der Vermietungsquote: Ein noch so billig erworbenes Objekt wird für den Anleger zum Albtraum, wenn es sich nicht vermieten lässt. Es gilt immer noch der Slogan: Beim Kauf eines Zinshauses sind drei Dinge wichtig: 1. die Lage, 2. die Lage, und 3. die Lage.

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